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Präzisionserodieren für komplexe Konturen
Drahterodieren
Präzision für komplexe Konturen
Höchste Genauigkeit bei der Bearbeitung elektrisch leitfähiger Materialien
Vorteile der Drahterosion

Höchste Präzision

Keine mechanische Belastung

Vielseitige Materialbearbeitung

Komplexe Konturen realisierbar
Technische Möglichkeiten
Drahterosion
Funkenerosion
hohe Maßgenauigkeit ohne mechanische Belastung
Schneiden komplexer Innenkonturen
Bearbeitung gehärteter Werkstoffe
minimale Gratbildung
extrem feine Schnittbreiten
AGIECUT Excellence 3 eCut
Wo Drahterodieren seine Stärken zeigt
Präzision bis ins kleinste Detail
Welche Materialien können bearbeitet werden?
Weiterverarbeitung & Kundenservice

Alles aus einer Hand
Neben der Drahterosion bieten wir auch andere Fertigungsverfahren wie Schleifen, Glasperlstrahlen, Sandstrahlen oder Lasergravur. Darüber hinaus übernehmen wir für Sie die Oberflächenveredelung (z.B. Eloxieren, Härten, Brünieren) und liefern Ihre Teile auf Wunsch einbaufertig – aus einer Hand.

Leistungsfähig & zuverlässig
MK Zerspantechnik e.K. ist Ihr kompetenter und verlässlicher Partner für Drahterodieren, CNC-Zerspanung und mehr. Profitieren Sie von kurzen Wegen, flexibler Abstimmung und schneller Lieferung.
Wir erodieren Präzisionsteile – Qualität aus dem Allgäu
dem Allgäu
Süddeutschland
ganz Bayern
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Drahterosion vs. Fräsen – Wann ist welches Verfahren sinnvoll?

Drahterodieren eignet sich besonders für:
• sehr harte oder gehärtete Werkstoffe
• komplexe Innenkonturen
• filigrane Geometrien
• höchste Maßgenauigkeit

CNC Fräsen ist sinnvoll bei:
• größeren Materialabträgen
• einfachen Geometrien
• wirtschaftlicher Serienfertigung
Häufige Fragen zur Drahterosion
Was ist Drahterodieren?
Drahterosion ist ein Verfahren der Funkenerosion, bei dem Material durch elektrische Entladungen abgetragen wird. Ein dünner Draht dient dabei als Werkzeug und ermöglicht präzise Schnitte auch bei komplexen Geometrien.
Im Gegensatz zu mechanischen Verfahren erfolgt die Bearbeitung berührungslos, wodurch keine mechanischen Kräfte auf das Werkstück wirken. Das ist besonders vorteilhaft bei filigranen Bauteilen.
Wann ist CNC Erodieren sinnvoll?
Das CNC Erodieren ist immer dann die richtige Wahl, wenn klassische spanende Verfahren wie Fräsen oder Drehen an ihre Grenzen stoßen. Dies ist insbesondere bei sehr harten Materialien, komplexen Geometrien oder filigranen Konturen der Fall.
Ein typisches Einsatzgebiet ist die Bearbeitung gehärteter Werkstoffe, bei denen mechanische Verfahren entweder zu hohem Werkzeugverschleiß führen oder keine ausreichende Genauigkeit erreichen. Hier ermöglicht das Verfahren eine präzise Bearbeitung, ohne das Material mechanisch zu belasten.
Darüber hinaus eignet sich das Verfahren hervorragend für Bauteile mit sehr engen Toleranzen oder komplexen Innenkonturen. Gerade beim Präzisionserodieren lassen sich selbst kleinste Strukturen reproduzierbar und exakt herstellen.
In der Praxis wird das Erodieren häufig als Ergänzung zu Fräsprozessen eingesetzt. Während größere Materialmengen wirtschaftlich gefräst werden, erfolgt die Feinstbearbeitung anschließend durch das Erodieren von Präzisionsteilen, um höchste Genauigkeit und Oberflächenqualität zu erreichen.
Welche Genauigkeit ist beim Drahterodieren möglich?
Das Drahterodieren zählt zu den präzisesten Fertigungsverfahren in der metallverarbeitenden Industrie. Durch den berührungslosen Materialabtrag lassen sich sehr enge Toleranzen realisieren, ohne dass mechanische Kräfte auf das Werkstück wirken.
Je nach Bauteilgeometrie, Material und Maschinentechnologie sind Genauigkeiten im Bereich weniger Tausendstel Millimeter möglich. Besonders bei komplexen Konturen oder filigranen Strukturen zeigt sich die Stärke dieses Verfahrens.
Ein weiterer Vorteil liegt in der hohen Wiederholgenauigkeit. Einmal definierte Programme können exakt reproduziert werden, was insbesondere in der Serienfertigung von entscheidender Bedeutung ist.
Beim Präzisionserodieren wird zusätzlich großer Wert auf die Feinabstimmung der Prozessparameter gelegt. Dadurch lassen sich nicht nur Maßtoleranzen einhalten, sondern auch sehr hochwertige Oberflächen erzielen, die in vielen Fällen keine Nachbearbeitung mehr erfordern.
Welche Vorteile bietet die Funkenerosion?
Die Funkenerosion bietet eine Reihe von Vorteilen, die sie zu einem unverzichtbaren Verfahren in der modernen Fertigung machen. Der größte Unterschied zu spanenden Verfahren liegt im berührungslosen Materialabtrag, wodurch keine mechanischen Spannungen im Werkstück entstehen.
Ein wesentlicher Vorteil ist die Bearbeitung unabhängig von der Materialhärte. Selbst gehärtete oder besonders widerstandsfähige Werkstoffe lassen sich problemlos bearbeiten. Das macht das Verfahren besonders interessant für den Werkzeug- und Formenbau.
Darüber hinaus ermöglicht die Funkenerosion die Herstellung sehr komplexer Geometrien, die mit konventionellen Verfahren nur schwer oder gar nicht realisierbar wären. Besonders beim Erodieren von Präzisionsteilen zeigt sich dieser Vorteil deutlich, da hier höchste Anforderungen an Maßhaltigkeit und Detailgenauigkeit gestellt werden.
Ein weiterer Pluspunkt ist die hohe Oberflächenqualität. Durch die kontrollierten Entladungen entstehen sehr saubere Schnittflächen mit minimaler Gratbildung.
Welche Vorteile bietet Drahterodieren bei der Fertigung komplexer Innenkonturen oder filigraner Geometrien?
Welche Genauigkeit ist beim Drahterodieren möglich?
Können komplexe Innenkonturen gefertigt werden?
Ja, das Drahterodieren ist besonders dafür geeignet, komplexe Innenkonturen mit höchster Präzision zu fertigen. Da der Draht sehr fein ist und präzise gesteuert wird, können selbst kleinste Radien und filigrane Strukturen realisiert werden.
Im Gegensatz zu mechanischen Bearbeitungsverfahren gibt es keine Einschränkungen durch Werkzeuggeometrien oder Schnittkräfte. Dadurch lassen sich auch schwer zugängliche Bereiche oder sehr enge Konturen zuverlässig bearbeiten.
Gerade im Bereich des Präzisionserodierens ist dies ein entscheidender Vorteil. Bauteile mit komplexen Aussparungen, feinen Durchbrüchen oder anspruchsvollen Konturen können exakt nach CAD-Vorgaben umgesetzt werden.
Diese Fähigkeit macht das Verfahren besonders interessant für Anwendungen im Werkzeugbau, in der Medizintechnik oder in der Präzisionsmechanik, wo kleinste Details eine große Rolle spielen.
Für welche Materialien eignet sich Drahterosion?
Wie unterscheidet sich Drahterodieren von Senkerodieren?
Sowohl Drahterodieren als auch Senkerodieren gehören zur Funkenerosion, unterscheiden sich jedoch deutlich in ihrer Anwendung und Funktionsweise.
Beim Drahterodieren wird ein kontinuierlich geführter Draht eingesetzt, der das Material entlang einer definierten Kontur schneidet. Dieses Verfahren eignet sich besonders für Durchbrüche, Konturen und filigrane Strukturen.
Beim Senkerodieren hingegen wird eine speziell geformte Elektrode verwendet, die das Negativ der gewünschten Form in das Werkstück überträgt. Dieses Verfahren wird häufig für Kavitäten oder komplexe Formeinsätze eingesetzt.
In vielen Fällen werden beide Verfahren kombiniert, um optimale Ergebnisse zu erzielen. Während das Drahterodieren für präzise Schnitte und Konturen eingesetzt wird, ergänzt das Senkerodieren die Bearbeitung bei komplexen Hohlräumen.
Beim Erodieren von Präzisionsteilen ist die Wahl des richtigen Verfahrens entscheidend für die Qualität und Wirtschaftlichkeit der Fertigung.
Welche Steuerungen oder Software-Systeme kommen zum Einsatz (z.B. CAM-Systeme, automatische Drahteinfädelung)?
Was ist der Unterschied zum Fräsen?
Beim Fräsen entsteht die Form durch einen mechanischen Zerspanprozess: Ein rotierendes Werkzeug schneidet Späne aus dem Werkstück. Dabei wirken Vorschub- und Schnittkräfte, die das Bauteil belasten und je nach Material zu Gratbildung, Werkzeugverschleiß und leichten Formabweichungen führen können. Fräsen ist sehr schnell, wirtschaftlich bei größeren Materialabträgen und flexibel für viele Geometrien – von Planflächen bis zu 3D-Konturen.
Das Drahterodieren (EDM) arbeitet hingegen berührungslos. Ein kontinuierlich geführter, dünner Draht (Elektrode) trennt das leitfähige Material durch elektrische Entladungen im Dielektrikum. Es entstehen mikroskopisch kleine Schmelz- und Verdampfzonen; mechanische Kräfte wirken praktisch nicht. Dadurch lassen sich selbst sehr empfindliche oder bereits gehärtete Werkstoffe (z. B. Werkzeugstähle, Hartmetalle, Titan) verzugarm und gratfrei bearbeiten – mit sehr engen Toleranzen und exzellenter Kantenqualität. Typische Stärken des Drahterodierens sind feinste Konturen, enge Innenradien, tiefe schmale Schlitze, Passungsprofile, Hinterschnitte sowie konische bzw. 4-Achs-Schnitte (unterschiedliche Ober-/Unterkonturen).
Kurz gesagt: Fräsen ist die erste Wahl für hohen Spanabtrag und Tempo, Drahterodieren für höchste Präzision, filigrane Geometrien und harte Materialien – überall dort, wo gratfreie Kanten, minimale Randzoneneinwirkung und Bauteilschonung entscheidend sind.